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Kathis Schatzkammer des geschriebenen Wortes

eine kleine Sammlung an Gedichten etc. (Copyright by me)


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Ungelesener BeitragVerfasst: Do 25. Feb 2016, 20:18 
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Never forget the past

Menschen

Der Frühling kommt

Warm die Sonne scheint auf das Blätterdach,
lässt erglitzern sanft den kleinen Bach.
Blumen erwachen aus tiefstem Schlaf,
der Vögel Gesang erklingt in Wald und über Flur.

Der Sonne Schein ergrünt so sanft des Baumes Geweih,
ein Leben in des Baches Fluten erwacht.
Knospen blühen, zeigen sich in vollster Pracht.
Ein fröhlich' Lied erwärmt mein Herz.

Das Blätterdach erfüllt von reinstem Leben,
des Baches Wasser nährt Pflanz' und Tier.
Klein und Groß erfreut von der Blumen Pracht.
Der Vögel Schwingen sich erheben in die Unendlichkeit.

Der Wald aus tiefstem Schlaf nun erwacht.
Der Sonne Schein, ein warmes Licht im Herzen,
spendet Leben für Pflanz' und Tier,
bringt Fröhlichkeit, erhebend wie der Vögel Schwingen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 11. Mai 2016, 10:04 
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Never forget the past

Menschen

Der Prolog einer eigenen Geschichte (unfertig)

Es war eine atemberaubende Nacht. Sanft schien das Licht des Vollmondes auf das grüne Tal hinab. Zahlreiche Felder waren hier angelegt und kleine Gebäude erbaut worden. Bei näherer Betrachtung fielen die detaillierten Zeichnungen an jedem der Gebäude auf und erzählten eine Geschichte. Eine Geschichte aus der alten Zeit dieses Landes. Eine Zeit des Krieges, Leid und endlosen Schmerzes. Doch darum kümmerte er sich nicht, während er einer Gestalt folgte, die durch das sanfte Licht des Mondes auf ein großes und sehr ansehnliches Gebäude zumarschierte.
Auch hier waren die Zeichnungen gut sichtbar. Doch waren sie um eine Spur detaillierter als an den übrigen Häuser der Stadt. Hier wurde jedoch eine andere Geschichte erzählt. Sie erzählten von den Taten jenes Mannes, der sein Leben in diesem Gemäuer verbrachte. Der Schatten jedoch blickte ausdruckslos auf die Bilder jüngeren Datums und verweilte in seinem Versteck. Erst als sein Ziel in dem Haus verschwand, trat er aus der Dunkelheit in das fahle Licht, welches der Mond auf eines der Hausgemälde warf. Seine Hände, von langer Arbeit und Folter mit Narben übersät, strichen über die feinen Linien. Auf dem Mund, welcher durch eine Kapuze verborgen war, zeigte sich ein veächtliches Lächeln. 'Alles erstunken und erlogen.', dachte sich die schattengleiche Person. Doch er war nicht gekommen, um hier zu stehen.

Behende sprang er auf den nächstbesten Baum, flink und geschmeidig wie eine Katze. Eines der Küchenfenster stand offen. Von dort strömte der angenehme Duft eines Kuchens an seine Nase. Der Schatten lächelte triumphierend und setzte sich in Bewegung. Dem überraschten Küchenmädchen schnitt er kurzerhand mit dem Dolch, den er flugs gezogen hatte, die Kehle durch. 'Auf ins Getümmel.', dachte er sich. Wie gut, dass die meisten Herrschaften, ob Gast oder nicht, heute zu Tisch saßen. Nachdem er den Leib des Küchenmädchens in der Vorratskammer versteckt hatte, ging er gemächlichen Ganges auf eine weitere Tür zu. Langsam zog er das Schwert aus der Scheide und stieß urplötzlich die Tür zum Speisesaal auf.
Was nun geschah war eine regelrechte Wohltat für den Schatten. Sein riesiges Schwert mit der schwarzsilbernden Klinge schnitt wie Butter durch die Leiber. Ihm war es gleich, wen er tötete. Wenn er auf seinem Weg zu seinem Ziel ein paar unbedeutende Leben nehmen musste, war es wohl so. 'Alles unnötige Opfer', dachte er, während er die Klinge aus dem Leib eines Edelmannes zog, der sich ihm in den Weg gestellt hatte. Jenem sah er ins Gesicht. In den Augen des Schattens lag eine beinahe trauriger Blick, der wohl sogar nicht zu ihm gepasst hätte. Doch dann folgte das Lächeln. Ein Lächeln, welches die Mordlust widerspiegelte, geboren aus Wut, Angst und grenzenlosem Hass. Und so zog er mordend bis in den zweiten Stock des Gebäudes. Er hinterließ eine Spur der Verwüstung. Teppiche und Wände waren voll von dem Blut der Angestellten, dem Blut der Unschuldigen. Erst vor einer großen Flügeltür blieb er stehen, atmete zwei Atemzüge lang nur ein und aus. Dann flog die Tür auf, in tausend kleine Splitter zerberstend.


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