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Das Mirkwood Musical

Das Musical himself ^^


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 Betreff des Beitrags: Das Mirkwood Musical
Ungelesener BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 22:49 
Die Idee wurde in einer lustigen Nacht in Skype geboren. Wie es dazu kam, wissen wir selbst nicht mehr genau. Muss wohl an dem Wein aus dem Keller Thranduils liegen. Ja, der muss mit Sicherheit daran schuld sein.
Nun zu Anfang war es nur eine grobe Idee, ein paar Songlinks und nun werden die Songtexte durch eine kleine Geschichte miteinander verbunden. Ohne die musikalische Untermalung ist die Geschichte nur halb so lustig, daher: Anhören!



Das Mirkwood Musical

In einem fernen unbekannten Land namens Mittelerde, genauer gesagt im Grünwald, lebte ein stattlicher junger Elb namens Legolas. Er liebte es durch die Wälder zu ziehen und die Freiheit zu genießen, die er im väterlichen Palast immer seltener genießen konnte. Doch schätzte er dabei die Gesellschaft einer jungen Waldelbe namens Tauriel. Eine Elbin, welche er schon seit seiner Jugendzeit kannte. Viel Zeit verbrachten diese beiden Elben zwischen den Bäumen des Waldes und versuchten stets ihre Pflichten auch mal Pflichten sein zu lassen, was für einen Elben nicht gerade einfach ist, so ist er doch loyal und pflichtbewusst. Nie würde er seine Pflichten einfach so vergessen, doch bei diesen beiden Elben war es ein wenig anders. Jedenfalls wenn sie ihre Zeit zusammen verbrachten. Es waren die Gedanken an den anderen, welche nur allzu oft die Gedanken an die Pflichten verblassen ließen.


Es hatte in der Nacht geregnet und noch immer bedeckte der Nebel den Boden des Waldes, als der junge Elbenprinz aus seinem Zimmer hinaus auf die Wipfel der Bäume blickte und an die Elbin dachte, die sich immer wieder in seine Gedanken schlich. Deren Lächeln in stets begleitete und so manch schwere Stunde leichter erscheinen ließ.

Musikalische Untermalung

Sie bedeutete ihm so vieles und wie gerne hätte er ihr gesagt, was er für sie empfand, doch er war sich nicht sicher, ob sie seine Gefühle erwidern würde. Er wusste, dass sie unter dem Befehl seines Vaters stand und dass sie dessen Befehle stets loyal aufzuführen vermochte. Wäre sie wirklich fähig seine Gefühle zu erwidern, wenn auch es für sie bedeuten würde, sich gegen seinen Vater zu stellen, so war ihm doch dessen misstrauischer Blick nicht entgangen, mit welchem er sie immer bedachte, wenn sie gemeinsam aus dem Palast hinaus ritten.


Was der junge Elbenprinz allerdings nicht ahnte war, dass es der Elbin nicht anders zu ergehen schien. Auch sie hatte Gefühle für ihn entwickelt und oft stellte sie sich vor, wie wohl ihre gemeinsame Zukunft aussehen würde. Aber so sehr sie auch seine Nähe schätzte und jeden Morgen sehnsüchtig erwartete, so war er doch ein Zeichen dafür, dass sie bald gemeinsam ausreiten würden, um die Grenzen des Reiches zu sichern, so wusste sie auch, dass sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Während er edlen Geblüts war, der Sohn des Königs, war sie nur eine einfache Waldelbe. Sie konnte nicht auf glorreiche Namen in ihrer Linie zurückblicken, so kannte sie doch nicht einmal den Namen ihrer Eltern. Nie könnte sie den Ansprüchen gerecht werden und doch wollte sie die Hoffnung nicht aufgeben. Sie wusste tief in ihrem Inneren, dass es wohl nie passieren würde, aber auch Elben waren machtlos gegenüber dem, was sie fühlten. Wie gerne hätte sie ihm gesagt, was sie für ihn fühlte, auch wenn es bedeuten könnte, des Reiches verwiesen zu werden.

Musikalische Untermalung



Die Jahre zogen ins Land, ohne dass einer von ihnen es gewagt hätte, den ersten Schritt zu gehen. Sie beobachteten einander weiter aus der Ferne, genossen die vielen zufälligen Berührungen und erfreuten sich an der Zeit, die sie gemeinsam verbringen konnten. Doch dunkle Wolken zogen am Himmel auf und das Böse streckte seinen dürren Finger auch nach dem Waldlandreich aus. Der einst schöne Grünwald wurde finster und war nun nicht länger als Gründwald bekannt, sondern nur noch als Düsterwald und er wurde seinem Namen gerecht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mirkwood Musical
Ungelesener BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 22:51 
Es war ein Herbsttag gewesen, an welchem die Elben auf eine Horde Zwerge stießen, die sich heimlich in den Wald geschlichen hatten. Ein Frevel, welcher mit einer Gefangenschaft geahndet werden musste. Sollten sie in den Verliesen schmoren, bis sie ihre Tat bereuten. Niemand durfte ohne die Erlaubnis des Königs den Wald betreten. Zwischen Elben und Zwerge herrschte ein uralter Hass und nette Worten schienen niemals möglich zwischen ihnen zu sein, doch gab es unter den Zwergen Einen, den das alles nicht zu stören schien.

Die junge Elbin Tauriel stattete dem König, wie so viele Male zuvor auch, Bericht ab, nicht wissend, dass es dieses Mal anders sein würde. Er war es, der all ihre Hoffnungen auf eine glückliche Zukunft vernichtete, indem er ihr vor Augen führte, wer sie war und dass sie in seinen Augen es nicht wert war, seinen geliebten Sohn glücklich zu machen. Dass er es nicht dulden würde und somit trat ein, was sie immer schon gewusst hatte, aber nie hatte wahr haben wollen. Verwirrt, enttäuscht und verletzt trat sie ihren Rundgang durch die Verliese an und kam somit auch an der Zelle des Zwerges vorbei, dem der alte Hass völlig gleichgültig zu sein schien. Er schien zu spüren, dass sie mit Gedanken beschäftigt war, die man nicht haben sollte und tat somit das, was er am besten konnte - Andere zum lachen bringen. Ihnen Mut machen, wo keiner mehr zu finden war.

Musikalische Untermalung

Der Zwerg Kili schaffte, was er zu schaffen gehofft hatte. Er hatte sie zum Lachen gebracht und sie von ihren traurigen Gedanken abgelenkt. Doch was keiner von ihnen ahnte war, dass sie beobachtet wurden und zwar von niemanden anderem, als dem jungen Elbenprinz selbst. Er beobachtete und er spürte wie sein Herz sich zusammenzog, als er sah, wie dieser Zwerg Tauriel zum Lachen brachte. Wie sie ihm Dinge erzählte, die sie sonst ihm erzählt hatte. Ein Anblick, der sich anfühlte, als würde sich ein eiskalter Dolch in seine Brust bohren. Der junge Elbenprinz fühlte Zorn in sich aufkeimen. Ein Gefühl, welches nicht alleine auf der allgemeinen Abneigung gegen Zwerge beruhte. Sie so zu sehen, ihr helles Lachen zu hören, welches von den Wänden der Verliese sanft zurückgeworfen wurde – Er fühlte sich von ihr verraten. Es war ein schmerzhafter Anblick und doch konnte er seinen Blick nicht von dieser Szenerie abwenden. Vielleicht hatte sein Vater stets so misstrauisch geschaut, weil er schon immer geahnt hatte, dass sie ihn eines Tages verraten würde. Sein Vater wandelte schon lange in dieser Welt und vieles hatten seine Augen gesehen. Er war reich an Erfahrung und sein Urteil sollte man nicht leichtsinnig in Frage stellen. Er hatte stets seine Hand schützend über ihn gehalten und warum sollte er es nicht auch hier getan haben. Doch der Legolas konnte nicht wissen, welche Worte sein Vater zuvor Tauriel gegenüber geäußert hatte. Er konnte nicht wissen, dass er ihr untersagt hatte, ihm weiter Hoffnungen zu machen. Er wusste nicht, dass sein Vater sie für nicht würdig empfand. Vielleicht, ja vielleicht hätte der junge Elbenprinz in dieser Nacht anders über seinen Vater gedacht.


Doch war es der nahende Krieg und die Flucht der Zwerge, welche keinen Spielraum ließen für verlorene Hoffnung und verletzten Stolz. Es war die Pflicht, welche Legolas und Tauriel wieder zusammenbrachte, wenn auch nur an der Oberfläche. Er wusste, jedenfalls glaubte er zu wissen, dass sie sich nur über den Befehl seines Vaters hinweggesetzt hatte, weil sie den Zwerg nicht in Gefahr wissen wollte. Weil sie ihn schützen wollte. Eigentlich hätte er sie ziehen lassen sollen, doch konnte er es nicht. Er konnte sie nicht alleine in einen Krieg ziehen lassen, dem sie nicht gewachsen war. Einst hatte er ihr gesagt, als sie beide noch sehr jung an Jahren waren, dass solange er bei ihr war, er nicht zulassen würde, dass man ihr ein Leid antun würde und er hatte nicht vor dieses Versprechen zu brechen, auch wenn es bedeutete, sich weiter selbst mit dem Anblick von ihr und diesem – diesem Zwerg quälen zu müssen. Aber auf diese Weise hatte er sie wenigstens im Blick und konnte eingreifen, sollte der Zwerg es wagen, sich ihr weiter als unbedingt notwendig zu nähern. Doch der Hass auf den Zwerg wuchs mit jedem Tag, an dem er gezwungen war in seiner Nähe zu sein. Wenn es wirklich ihr Wunsch sein sollte, so wollte er sich ihr nicht in den Weg stellen. Aber ein Zwerg? Der junge Elbenprinz war froh, dass kein Volk in Mittelerde fähig war, Gedanken zu lesen. Man mochte der Noldorhexe Galadriel zwar nachsagen, sie konnte in die Herzen eines Jeden blicken, doch war sie weit entfernt und somit wusste niemand, welche Gedanken Legolas durch den Kopf gingen, sobald er den Zwerg sah oder auch nur seine Stimme hörte.

Musikalische Untermalung

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Mirkwood Musical
Ungelesener BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 22:53 
Eine große Schlacht entbrannte vor den Toren des Erebors. Elben, Menschen und Zwerge kämpften Seite an Seite gegen die Horden von Orks, welche von den Hängen herunter geströmt kamen. Ein Bündnis, geschlossen aus dem Wunsch diese Schlacht überleben zu wollen. Als Sieger aus ihr hervorzugehen. Ein Bündnis zum Zweck. Nicht mehr. Vergessen war der Hass zwischen den Völker, so war doch der Hass auf die Orks größer. Doch sie waren ihrer viele und gewannen in dieser schrecklichen Schlacht immer mehr die Oberhand. Menschen, Elben und Zwerge starben, so wie sie kämpften – Seite an Seite. Der Boden schimmerte rötlich von dem Blut der Gefallenen. Viele hatten sich in die Ruinen der alten Menschenstadt Thal zurückgezogen, als erhofften sie sich von den alten Ruinen Schutz vor dem, was ihnen folgte. Doch konnten ihnen die Ruinen nicht diesen Schutz bieten. Zu mächtig war das Heer der Orks.

Tauriel hatte erfahren, dass König Thranduil die Absicht besaß, den Befehl zum Rückzug zu geben, denn schon zu viele aus seinem Volk hatten ihre Leben in dieser Schlacht gelassen. Doch Tauriel konnte es nicht zulassen. Wollte es nicht zulassen. Sie wusste, dass wenn sich die Elben nun zurückzogen, die Menschen und Zwerge keine Chance mehr besaßen ihrer Vernichtung zu entkommen. Sinnlos hätten die Elben ihr Leben gegeben, wenn man sich nun aus der Schlacht zurück zog. Tauriel stellte sich dem König in den Weg. Nie hätte sie ein solches Handeln für möglich gehalten und doch tat sie es in diesem Moment. Doch der König schien sich von ihr nicht aufhalten zu wollen. Ihm war das Leben seines Volkes wichtiger, als das der Menschen und der Zwerge. Dann sprach der König von Liebe und in diesem Moment wurde in Tauriel etwas geweckt, das sie nur mit Mühe und nur auf seinen Befehl hin zum Schlafen gebracht hatte. Er sprach von Liebe? Er, der seinem eigen Fleisch und Blut das Glück verwehrte? Wie konnte er es wagen von Liebe zu sprechen, wenn er doch selbst zu keiner fähig war? Sie schleuderte ihm ins Gesicht, was sie dachte. Doch dann konnte sie in seinem Blick erkennen, wie er verstand, welcher Vorwurf tatsächlich zwischen ihren Worten mitgeklungen hatte. Sein Blick verfinsterte sich und zeitgleich war es die Spitze ihres Pfeiles, die sich ihm entgegen richtete. Noch nie hatte sie einen solchen Ausdruck in den Augen des Königs liegen sehen und sie konnte nicht leugnen, dass es Furcht war, die sich in ihr Herz geschlichen hatte. Doch sie hatte den König unterschätzt, so war es sein Schwert, welches ihren Bogen zerteilte und sich nun bedrohlich auf sie richtete. Sie hatte ihn herausgefordert und die Herausforderung verloren. Sie glaubte nicht mehr an eine Rettung und vielleicht war es das, was sie für ihr Handeln verdient hatte. Sie war bereit abzuschließen, doch dann hörte sie das Klirren von Schwerter und es war Legolas, welcher sich zwischen seinen Vater und sie stellte. Mit Worten, die sie nie erwartet hätte von ihm zu hören und ihr wurde klar, dass es immer Hoffnung gegeben hatte. Dass sie nur die Hand hätte ausstrecken brauchen, um das wahr werden zu lassen, was sie sich so viele Male erträumt hatte. Dass sie all die Jahre ihm nur hätte vertrauen müssen. Aber es war nicht die einzige Erkenntnis, zu welcher Tauriel in diesem Moment kam. Ja, es hatte stets Hoffnung gegeben und es war nicht der König gewesen, der sie ihr genommen hatte – Sie selbst hatte sich diese genommen. In dem Moment, an welchem sie verraten hatte, was ihr lieb gewesen war. Er war stets an ihrer Seite gewesen und sie hatte es als Selbstverständlichkeit genommen und nicht als etwas besonderes, so wie es sein Handeln verdient hätte.

Aber inmitten einer Schlacht war es gefährlich sich derartigen Gedanken hinzugeben. Sie war noch nicht gewonnen, sondern näherte sich gerade erst ihrem Höhepunkt. Tauriel war hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, erneut an der Seite des Elbenprinzen zu kämpfen und zugleich dem Zwerg beiseite zu stehen zu wollen, der ihr das Lachen zurückgebracht hatte. Sie wusste, dass Legolas erfahren im Kampf war und so war es der Zwerg, dem sie zu Hilfe eilte, so war es doch er, der ihr in diesem Kampf am schwächsten erschien und am ehesten ihre Hilfe benötigte. Doch ihre Gedanken lenkten sie so sehr vom Kampf ab, so dass es beinahe sie geworden wäre, dem die Schlacht das Leben nahm, wenn nicht der Zwerg sein Leben für ihres gegeben hätte. Als sie ihn zerschmettert am Boden liegen sah, waren es Schuldgefühle, welche sie übermannten. Beide waren sie bereit ihr Leben für sie zu geben und das Schicksal hatte es dem Zwerg letzten Endes auch abverlangt, während sie nie fähig gewesen war, auch nur einem von ihnen das zu geben, was sie verdient hatten. Sie hatte helfen wollen, doch das Einzige, was sie getan hatte, war zu zerstören.

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